fbpx

Miet- und Wohnungseigentumsrecht

 

Egal ob Sie Mieter oder Vermieter sind, überall da,  wo Menschen auf engem Raum zusammenleben, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten und Konfliktsituationen , in denen jeder Beteiligte annimmt,  im Recht zu sein. Da aber das Mietrecht ständigen Veränderungen  unterliegt, sollten Sie besser die rechtssichere Beratung eines Rechtsanwalt, der auf dem Gebiet des  Miet- und Wohnungseigentumsrechts tätig ist, in Anspruch nehmen. Ich begleiten Sie in allen mietrechtlichen Belangen des Wohnraum- und des Gewerberaummietrechts sowie Wohnungseigentumsrechts.

 

Kündigung des Mietvertrages

Haben die Mietvertragsparteien  einen unbefristeten Mietvertrag abgeschlossen, kann der Mieter den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen, der Vermieter hingegen nicht. Er benötigt  einen gesetzlichen  Kündigungsgrund.

Im Bereich des sozialen Mietrechts und des Kündigungsschutzes für Wohnungsmieter gilt dabei grundsätzlich : Grundlose Kündigungen des Vermieters sind unzulässig. Eine Vermieterkündigung kommt nur in Betracht bei schwerwiegenden Verstößen des Mieters gegen den zu Grunde liegenden Vertrags, zum Beispiel bei Nichtzahlung der Miete oder wiederholt unpünktlichen Mietzahlungen. In diesen Fällen droht dem Mieter die außerordentliche fristlose Kündigung.

Dem vertragstreuen Mieter kann der Vermieter nur ausnahmsweise kündigen, beispielsweise in den Fälle des sog. Eigenbedarfs.  Hat der Vermieter einen gesetzlich anerkannten Kündigungsgrund wie den des “Eigenbedarf”, darf er dennoch nicht das Mietverhältnis mit sofortiger Wirkung kündigen, er muß die gesetzlichen Kündigungsfristen beachten: 3 Monate bei einer Mietdauer bis zu 5 Jahren, 6 Monate bei einer Mietdauer von mehr als 5 Jahren, 9 Monate bei einer Mietdauer von mehr als 8 Jahren.

Zieht der Mieter nach Ablauf der Kündigungsfrist nicht aus, darf der Vermieter die Räumung der Wohnung nicht eigenmächtigt veranlassen, sondern muss gegen den gekündigten Mieter eine Räumungsklage erheben. Bei der Beendigung von Wohnraummietverträgen ist unabhängig von dem zu Grunde liegenden Streitwert das Amtsgericht sachlich zuständig. Vor den Amtsgericht herrscht kein Anwaltszwang, gleichwohl ist eine Vertretung durch einen Rechtsanwalt unbedingt zu empfehlen, um so die eigenen Interessen vor Gericht bestmöglich vertreten zu können.

 

weitere Inhalte folgen